
26.11.2011
Erneut starke Leistung der Aadorfer-Junioren
Nur drei Wochen nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Turnier in Glattbrugg konnten die Aadorfer Junioren an der Thurgauer Schülermeisterschaft nachdoppeln. Mit dem Sieg der Kategorie U16, einem dritten Platz in der U13 und dem vierten Rang in der U9, gehörte Aadorf zu den erfolgreichsten Sektionen des Kantons. Dank seiner Junioren darf das Raiffeisenteam Aadorf auf eine vielversprechende sportliche Zukunft hoffen.
pl/ Stadträtin Frau Raggenbass eröffnete das Turnier mit einer gelungenen Ansprache. Sie erinnerte daran, dass Schach eine gute Lebensschule sei, nicht zuletzt deswegen, weil man lernen müsse, auch mit Niederlagen umzugehen. Wie sich herausstellte, zeigten die Aadorfer-Jugendlichen zunächst wenig Ambitionen, diesbezüglich Erfahrungen zu sammeln. So verzeichneten die sechs Aadorfer-Spieler nach den ersten zwei Runden aus 12 Spielen nicht weniger als neun Siege, bei nur einer Niederlage und zwei Remisen. Nach diesem fulminanten Start wehte den Aadorfern dann allerdings ein etwas rauherer Wind entgegen.
Zu spüren bekamen das zunächst die Jüngsten im Team. Der erst siebenjährige Yannick Bounlom behauptete sich in der U9 tapfer gegen die im Schnitt einen Kopf grösseren Gegner. Nicht zuletzt aufgrund seiner etwas zu forschen Spielweise musste er aber die eine oder andere Niederlage einstecken und beendete das Turnier dennoch auf dem siebten von insgesamt vierzehn Rängen. Etwas besser lief es dem in derselben Kategorie angetretenen Alain Ryser. Er beeindruckte seine Gegner insbesondere durch den schon souveränen Umgang mit den im Schachclub erlernten Endspieltechniken. Am Ende reichte es für den hervorragenden vierten Rang, wobei Alain Ryser nur ein halber Punkt vom Podestplatz trennte.
Samping Bounlom und Lakshan Regluan kämpften derweil in der U13. Ersterer zeigte eindrücklich, dass er bereits über einige Spiel- und Turniererfahrung verfügt. Samping erspielte sich Sieg um Sieg, bis ihm in der vierten Partie für einen kurzen Augenblick die Konzentration abhanden kam und er ein Grundlinienmatt übersah. Trotzdem reichte es für den dritten Schlussrang und damit für einen Pokal. Derweilen zeigte der Newcomer Lakshan Regluan, dass man, das nötige Talent vorausgesetzt, bereits nach zwei Monaten Schachtraining an einem Turnier bestehen kann. Obschon er sich noch nicht auf seine Routine verlassen konnte, sicherte er sich, dank seinem Kampfgeist und seinem cleveren Umgang mit den Zeitressourcen, einen soliden Platz im Mittelfeld.
Für den grössten Aadorfer Erfolg sorgten jedoch die Brüder Samyo und Samsung Bounlom in der U16. Samyo Bounlom stellte eindrücklich unter Beweis, dass er in seiner Altersklasse eine Klasse für sich ist. Mit sechs Siegen aus sieben Partien sicherte er sich den Turniersieg beinahe problemlos. Das einzige Remis musste er ausgerechnet gegen seinen drei Jahre jüngeren Bruder Samsung Bounlom einstecken. Dieser beendete das Turnier auf dem fünften Schlussrang, doch zeigte das ausgezeichnete Resultat gegen seinen Bruder, dass wohl noch eine bessere Platzierung möglich gewesen wäre.
Unter folgendem Link finden sich die Resultate im Einzelnen.
Legende(von links nach rechts): Samsung Bounlom, Samping Bounlom, Samyo Bounlom, Yannick Bounlom, Alain Ryser, Lakshan Regulan